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Dynamisierung der Donauauen

 

Trotz erheblicher Flächen- und Qualitätsverluste haben die Donauauen zwischen Neuburg und Ingolstadt noch immer europaweite Bedeutung für den Natur- und Artenschutz. Demzufolge sind weite Teile der Aue ins europäische Schutzgebietsnetz NATURA 2000 aufgenommen worden. Beidseits des Flusses zwischen Neuburg und Ingolstadt erstreckt sich das größte zusammenhängende Auwaldgebiet an der bayerischen Donau. Zugleich ist es nach dem Auen-Nationalpark bei Wien die zweitgrößte Hartholzaue an der gesamten Donau, welche auch die Parklandschaft des „Gerolfinger Eichenwaldes“ umfaßt.

Die Stadt Ingolstadt, der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt, haben daher ein gemeinsames Projekt zur Dynamisierung des durch Staustufenbau und Ausdeichung gefährdeten Auwaldes gestartet.

Das Projekt behandelt die gesamten Donauauen zwischen den Staustufen Bergheim und Ingolstadt. Es verfolgt das gesamtökologische Ziel, neue dynamische Prozesse im noch bestehenden Auwaldgebiet in Gang zu setzen und wieder ein durchgängiges Fließgewässersystem zu schaffen. Damit soll die auentypische Standortvielfalt wiederbelebt und neuer Lebensraum für seltene und bedrohte Auenarten geschaffen werden.

Foto: Donauauen

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