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Neuer Entleerungsrhythmus und wilde Ablagerungen

Seit Januar werden die Glascontainer in Ingolstadt öfter entleert. Neben dem regulären vierwöchigen Entleerungsturnus fährt die Betreiberfirma Veolia nun stark frequentierte Standorte zweiwöchentlich bis sogar wöchentlich an. Das System hat sich nach Einschätzung der Kommunalbetriebe bewährt. Zudem reinigt die Firma Veolia ab Anfang April nach und nach jeden Container.
Den vermehrt auftretenden wilden Ablagerungen gehen die Kommunalbetriebe mit intensivierten Überwachungen nach. „Unser Dank gilt der Bevölkerung. Mit ihrer Zivilcourage konnten wir bereits mehrere Delinquenten, welche ihren Abfall einfach neben die Container stellen, überführen“, so Thomas Schwaiger, Vorstand der Kommunalbetriebe. Parallel lassen die Kommunalbetriebe verschiedene Containerstandorte hinsichtlich illegaler Müllablagerung überwachen und konnten hier ebenfalls Erfolge hinsichtlich der Überführung aufweisen.
Die sogenannten wilden Ablagerungen gelten als Ordnungswidrigkeit und werden dementsprechend geahndet. Illegal abgelagerte Abfälle sind zum einen eine Gefahrenquelle und verursachen zum anderen in der Reinigung und Entsorgung hohe Kosten, welche von der Allgemeinheit getragen werden müssen. „Es kann nicht sein, dass alle für den Abfall eines Einzelnen zahlen müssen. Stillschweigend den Abfall wegzuräumen, ist hier nicht der richtige Ansatz. Daher unser Appell an die Bevölkerung, unsere zahlreichen Entsorgungsmöglichkeiten zu nutzen.“, so Schwaiger weiter. In diesem Zusammenhang bitten die Kommunalbetriebe auch weiterhin um Hinweise auf beobachtete illegale Ablagerungen. Mit zum Beispiel der Meldung des Autokennzeichens können weitere Schritte eingeleitet werden.

Seit Sommer letzten Jahres sowie zum Jahreswechsel gab es einige Unstimmigkeiten in Bezug auf die Altglascontainer und deren Standorte. Nachdem eine private Entsorgerfirma im Sommer 2016 etwas mehr als zwanzig Altglascontainer auf privaten Standorten abgezogen hatte, wurde Altglas und anderen Abfällen häufiger illegal abgestellt. Die in Ingolstadt anfallende Altglasmenge von mehr als 3.000 Tonnen im Jahr musste mit weniger Abfallcontainern gesammelt werden. Daraufhin wurden nach Verhandlungen der Kommunalbetriebe mit dem Dualen System Deutschland und dem Grundstückseigentümern an 14 Standorte kommunale Glascontainer auf Privatgrundstücken aufgestellt. Somit stehen im gesamten Stadtgebiet nun 113 dezentrale Container für die Altglassammlung zur Verfügung. Im Zuge der Ausweisung der neuen Standorte wurde zudem die Anpassung des Entleerungsrhythmus´ angestoßen. Parallel können volle Container dem Betreiber direkt gemeldet werden. Die Kontaktdaten befinden sich am Container.

An den Standorten der „kommunalen“ Altglascontainer, welche auf öffentlichen Grundstücken stehen, ändert sich nichts. Alle aktuellen Standorte der Altglascontainer sind in der INKB Abfall Planer App aufgezeichnet und im Internet unter www.in-kb.de/container zu finden. Die App steht unter www.in-kb.de/app zum Download zur Verfügung.
Für Fragen stehen die Abfallberater der Kommunalbetriebe gerne telefonisch unter 0841/305-37 21 zur Verfügung.