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INKB informiert über die richtige Entsorgung von Biomüll und die Vermeidung von Geruchsproblemen

Damit Fehlwürfe in der Biomülltonne reduziert werden, wird es künftig auf neu bestellten Biotonnen einen Aufkleber mit dem Hinweis auf die Verwendung von Papiermülltüten geben. Außerdem starten die Kommunalbetriebe mit der nachträglichen Beklebung der Biotonnen in Gebieten in denen häufig Fehlbefüllungen vorkommen. Sie hoffen dabei auf eine positive Resonanz seitens der Benutzer. Die Ingolstädter Kommunalbetriebe appellieren in diesem Zusammenhang an alle Haushalte: Bitte keine Plastiktüten oder sonstige kompostierbare Abfalltüten über die Biotonne zu entsorgen, da diese in der Ingolstädter Biogasanlage BioIN als Störstoffe mühevoll aussortiert werden müssen. Die Biomüllpapiertüten der Kommunalbetriebe werden über größere Lebensmittelgeschäfte, in der Problemmüllsammelstelle und im Kundencenter Ingolstadt kostenfrei aus­gegeben.

Zur Vorbeugung von Geruchbelästigungen in Biomülltonnen kann die Beherzigung von einigen einfachen Tipps bereits hilfreich sein: Generell ist es sinnvoll, die Feuchtigkeit in der Biomülltonne möglichst gering zu halten. Dabei hilft neben den kostenfreien Papiermülltüten der Kommunalbetriebe auch die Verwendung von Zeitungspapier. Ebenso hilft es, die Biotonne an einem schattigen Platz aufzustellen und nach der Entleerung auszuwaschen. Ferner empfiehlt es sich, den Boden der Tonne mit einer Lage zerknülltes Zeitungspapier auszulegen. Fleisch-, Wurst- und Fischreste sollen gut verpackt am besten über diejenige Tonne entsorgt werden, die als nächstes geleert wird. Große Mengen an Rasenschnitt, Obstabfällen oder Erde, ohne Steine, können am besten über den Recyclinghof Fort Hartmann bzw. den Recyclinghof in Zusammenarbeit mit Firma Büchl entsorgt werden. Die Sammelstellen nehmen bis zu einem Kubikmeter dieser Abfälle kostenfrei entgegen.

Für weitere Informationen stehen die Abfallberater der Ingolstädter Kommunalbetriebe unter der Telefonnummer 0841/305-37 21 gerne zur Verfügung.