Hilfsnavigation

Grundwassermonitoring

Grundwasserprobenahme Quantität und Qualität der Grundwasservorkommen in den verschiedenen Grundwasserleitern werden maßgeblich von der Ausdehnung des Grundwasserleiters, den regional besonderen hydrologischen Verhältnissen und vom Boden beeinflusst. Grundwassermessungen sind daher eine unverzichtbare Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Trinkwasser.

Hierzu sind vorrangig in den Ingolstädter Wasserschutzgebieten sowie im Deponiebereich (Fort Hartmann) über 55 Messstellen installiert, mit denen wir die Beschaffenheit des Grundwassers als auch die Grundwasserstände regelmäßig überwachen. Daneben erfolgen in den Wasserschutzgebieten regelmäßige Schutzgebietsbegehungen sowie Bodenproben die auf Nitratstickstoff und Pflanzenschutzmittel untersucht werden.

Probenahme und Analytik werden hierbei durch das akkreditierte Trinkwasserlabor der Ingolstädter Kommunalbetriebe AöR durchgeführt.

Die Ergebnisse aus durchschnittlich 250 Probenahmen im Jahr fließen in eine zentrale Datenbank von wo sie über Untergrundmodelle und mit Hilfe eines Geographischen Informationssystems (GIS) visualisiert und ausgewertet werden.

Die systematische Grundwasserüberwachung gewährleistet nicht nur eine Bestandsaufnahme der IST-Situation der Grundwasserbeschaffenheit und die Entwicklung von Qualität und Quantität, sondern auch eine Prognose der das Grundwasser beeinflussenden äußeren Faktoren. Hierdurch können frühzeitig das Entstehen von Belastungen erkannt und entsprechende Abwehrstrategien entwickelt werden.