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 Blick in die Zukunft „Worst- Case- Untersuchung“ im Grundwassermodell

Aufgrund der natürlichen Einflüsse auf den Grundwasserspiegel (Niederschläge, Hochwasser und andere natürliche Gegebenheiten) und den Vorhersagen der Klimaprognosen hinsichtlich einer Zunahme von extremen Hochwässer und Starkniederschlägen ist es eine schwierige Aufgabe, verlässliche Aussagen zur weiteren Entwicklung des Grundwasserstandes in Ingolstadt zu treffen.

Worst-Case-Simulation


Vor diesem Hintergrund wurden durch die Ingolstädter Kommunalbetriebe AöR eine ergänzende „Worst – Case- Untersuchung“ im Grundwassermodell beauftragt.

Ziel ist es hierbei, unter Annahme realistischer Wiederkehrwahrscheinlichkeiten, ungünstige hydraulische Belastungen wie kleinere Hochwasserereignisse der Donau und zum Teil 100-jahrige Hochwässer der Sandrach, Paar, und Mailinger Bach mit einem zeitgleichen Auftreten von hohen Winter- oder Jahresniederschlägen zu kombinieren.

Ziel der Worst – Case – Simulation ist es, eine Bemessungswasserkarte zu erstellen, die eine hohe Planungssicherheit bei Baugebietsausweisungen bietet und als Hilfsinstrument beim Bauen im Grundwasser Anwendung finden soll. Zugleich sollen hiermit aber auch Auswirkungen des prognostizierten Klimawandels auf den Ingolstädter Grundwasserhaushalt abgeschätzt und ggf. Vorsorgemaßnahmen hieraus abgeleiten werden.

Die Ergebnisse der Modellsimulation stehen seit Mai 2010 allen Fachplanern, Architekten und Ingenieurbüros zur Verfügung. Grundwasserauskünfte aus der „Worst-Case-Simulation sind grundsätzlich kostenpflichtig.